Verkehrsbehörde stellt zusätzliche 39 Millionen Euro bereit
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Per Pressemitteilung vom 07. Mai 2026 hat die Behörde für Verkehr und Mobilitätswende darüber informiert, durch Umschichtungen innerhalb des eigenen Haushalts 39 Millionen Euro zusätzlich für die Sanierung von Brücken und Straßen sowie für die schnelle Beseitigung von Schlaglöchern bereitzustellen.
Ziel ist es, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und die Straßen nach dem ungewöhnlich harten Winter mit vielen Schäden wieder in einen guten Zustand zu bringen. Die Maßnahmen sind Teil eines Gesamtpakets von 42 Millionen Euro, die außerdem Investitionen in Rad- und Fußverkehrsinfrastruktur und die fachliche Prüfung und Vorbereitung einer Ersatzbrücke für die stark beschädigte Freihafen-elbbrücke enthalten.
Geplant ist, insgesamt 30 Millionen Euro zusätzlich in die Sanierung von Straßen zu investieren, damit Hamburgs Infrastruktur in gutem Zustand bleibt. Davon sind vorgesehen:
- 20 Millionen Euro für die Instandsetzung der Fahrbahnen an Hauptverkehrsstraßen,
- 10 Millionen Euro extra für die Beseitigung von Winterschäden sowie
- ein zusätzliches Programm zur Erneuerung von Deckschichten auf Bezirksstraßen, um Straßen mit vielen Fahrbahnschäden wie z. B. Schlaglöcher großflächig zu sanieren.
Weitere 9 Millionen Euro sind für die Sanierung von Brücken vorgesehen.
Laut Angaben der Behörde werden die zusätzlichen 42 Millionen Euro nicht durch neue Schulden oder zusätzliche Ausgaben im Haushalt aufgebracht. Stattdessen werden die Mittel innerhalb des bestehenden Haushaltsplans umgeschichtet. Konkret bedeutet das: In anderen Bereichen, werden weniger Mittel benötigt als ursprünglich eingeplant. Diese freiwerdenden Gelder werden nun gezielt für die Instandhaltung und Verbesserung von Straßen, Brücken sowie für den Ausbau des Rad- und Fußverkehrs eingesetzt. So kann Hamburg wichtige Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur tätigen, ohne dass der Gesamthaushalt der Stadt zusätzlich belastet wird.