Aktuelles
Deutsche Bauunternehmen verzeichnen im ersten Halbjahr 2025 einen deutlichen Anstieg der Aufträge, vor allem im Tiefbau, der Hochbau hingegen kämpft weiterhin mit wirtschaftlichen Belastungen.
Die deutschen Bauunternehmer haben im ersten Halbjahr 2025 deutlich mehr Aufträge erhalten als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte, gab es branchenweit einen Zuwachs von Aufträgen von nominal 9,4 % bzw. preisbereinigt von 7,3 %. Die Umsätze der Branche stiegen preisbereinigt um 2,2 %.
Insbesondere der Tiefbau verzeichnete mit 8,7 % einen starken Auftragszuwachs. Dies liegt insbesondere an den aktuell hohen Investitionen in Energie und Infrastruktur.
Beim Hochbau hingegen haben sich die Auftragseingänge mit + 5,6 % zwar stabilisiert, die gesamtwirtschaftliche Lage belastetet den Hochbau jedoch nach wie vor. Ein Wendepunkt sei noch nicht erreicht, sagte ZDB Hauptgeschäftsführer Felix Pakleppa, denn das preis-bereinigte Auftragsvolumen liege weiterhin um mehr als ein Viertel hinter dem Wert aus 2022. Weiterhin appellierte Pakleppa an die Bundesregierung, jetzt ein neues EH 55+ Programm - eine Förderung, die den Effizienzhausstandard 55 mit einer 100 % regenerativen Heizlösung kombiniert - entschlossen umzusetzen.
Eine schwache Konjunkturentwicklung zeigte sich auch im Wirtschaftshochbau. Dieser lag um 2,5 % über dem ohnehin schwachen Vorjahresniveau.
Aktuelles
Der Europäische Verband für KMU ruft zu Bewerbungen von Normungsexperten zur Vertretung von KMU-Interessen bei der europäischen Normung im Jahr 2026 auf.
Ziel ist die Anwerbung von erfahrenen Fachleuten zur Vertretung der Interessen von kleinen und mittleren Unternehmen bei der europäischen und internationalen Normung. Bewerbungen für das Jahr 2026 können bis zum 9. September 2025 eingereicht werden. Zudem findet am 26. August 2025 ein Online-Seminar statt, um interessierten Kandidaten wichtige Informationen für die Bewerbung zu geben. Das Online-Seminar finden Sie hier.
Die SBS fördert Experten mit einer Aufwandsentschädigung von 10.500,00 Euro, zusätzlich wird ein Pauschalbetrag von Reise-, Unterbringungs- und Verpflegungskosten bei Teilnahme an Sitzungen gewährt.
Interessierte Mitgliedsunternehmen können sich den Aufruf mit allen Einzelheiten zu den Bewerbungen hier.